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01.02.2010
Österreich legt Digitalisierungsbericht 2009 vor - DVB-T-Ausbau wird 2011 abgeschlossen (Wien/Halle, 02.02.2010) In Österreich ist die Digitalisierung im Fernsehbereich (Kabel, Satellit und Terrestrik) nahezu beendet. Zu diesem Ergebnis kommen die Kommunikationsbehörde KommAustria und die Regulierungsbehörde RTR in ihrem Digitalisierungsbericht 2009.
Der Ausbau des digitalen Antennenfernsehens wird in Österreich im Jahr 2011 abgeschlossen sein. Im Oktober 2009 konnten allerdings 93 % der TV-Haushalte, rein technisch gesehen, digitales Antennenfernsehen empfangen und hatten damit Zugang zu ORF1, ORF2 und ATV. Im Flächenausbau Mitte 2011 sollte die technische Reichweite des so genannten Multiplex A 96 % der TV-Haushalte umfassen. Darüber hinaus können Zuschauer in den städtischen Ballungsräumen mit weiteren vier TV-Sendern (3SAT, ORF Sport plus, Puls 4 und Servus TV) via Antenne versorgt wird. In 16 Regionen wurden mittlerweile außerdem lokal ausgerichtete Fernsehprogramme zugelassen, die über DVB-T ausgestrahlt werden.
Zwar setzen insgesamt erst rund 60 % aller österreichischen TV-Haushalte auf digitales Fernsehen, beim Fernsehempfang über Antenne und über Satellit spielt die analoge Übertragungstechnik aber kaum noch eine Rolle. Michael Ogris, Leiter dem KommAustria, und Alfred Grinschgl, RTR-Geschäftsführer für den Fachbereich Rundfunk, rechnen mit einer Abschaltung der letzten analogen Signale im terrestrischen Bereich in der ersten Jahreshälfte 2011, im Jahr 2012 könnte, was die wichtigsten deutschsprachigen Sender betrifft, der Satellitenbereich folgen.
Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
Weiterführende Links:
Pressemitteilung des Parlaments in Österreich mit Infos zum Digitalisierungsbericht 2009
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